Mittwoch, 26. April 2017

Hähnchenbrust auf Salat

Heute gab es mal was Leichtes zum Abendbrot. Quasi Diätkost, nur halt in lecker. Und diesmal vom Kontaktgrill. Nicht gerade BBQ-like, geht aber auch ab und zu.

Wie man einen Salat macht, muss ich ja wohl nicht erklären. Heute gab es eine Mischung aus Romanasalat, Endivie, Radicchio und Karotte. Dazu ein Kräuterdressing mit Öl und und etwas Essig und Gewürzen.

Nun zu den Hähnchenbrustfilets. Diese abwaschen und trocken tupfen. Dann auf den vorgeheizten Grill durch garen. Geflügel sollte übrigens immer komplett durchgegart sein.
Nach dem Grillen mit etwas Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und in Streifen/ Scheiben schneiden. Auf dem Salat anrichten und alles zusammen genießen.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Freitag, 21. April 2017


Rindersteak vom Uckermärker

Neben der Rinderschulter fanden auch Rindersteaks des privat betriebenen Landwirtschaftsbetriebes in Burg Stargard ( www.rs-landveredlung.de ) den Weg auf den Grill. Dabei entwickelte das Fleisch der Uckermärker ein richtig tolles Rindaroma.

Zunächst habe ich die Steaks wie immer abgespült und trocken getupft. Dann kam nur etwas Pfeffer auf beide Seiten. Der Grill wurde auf 300 Grad vorgeheizt. Die Rindersteaks werden bei direkter Hitze und volle Power unter dem Deckel erst 90 Sekunden von einer Seite gegrillt. Nach den 90 Sekunden habe ich sie um 90 Grad gedreht und die selbe Seite noch einmal 90 Sekunden lang gegrillt (für das typische Waffelmuster). Das Gleiche habe ich mit der anderen Seite der Steaks auch gemacht. Nach dem scharfen Angrillen habe ich ein Grillthermometer seitlich in ein Steak geschoben und die Steaks bei mittlerer, indirekter Hitze abgedeckt weiter garen lassen, bis die Kerntemperatur 71 Grad betragen hat. Dann war es endlich soweit. Ab damit auf das Brett, anschneiden, etwas grobes Salz drüber und genießen.

Da es meine Grillgäste in Mecklenburg-Vorpommern nicht ganz zu blutig mögen, habe ich die Steaks etwas mehr durchgegart. Aber der leicht rötliche Kern des Steaks musste noch sein und alle waren begeistert. Zart und sehr geschmacksintensiv, so müssen Rindersteaks sein.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.

Sonntag, 16. April 2017

Rinderschulter mit Captain Morgan-Cola-Marinade

Ostern in Mecklenburg-Vorpommern. Kurz vor dem Osterfest bin ich einem Tipp von meinem Schwager nachgegangen und war mit ihm bei einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb ( www.rs-landveredlung.de ), um Rindfleisch von glücklichen Uckermärkern zu kaufen. Im Familienpaket fand sich auch ein Stück Rinderschulter. Ein tolles Stück, um eine außerordentliche Marinade zu probieren.

Die 1,5-Kilo-Schulter zunächst abwaschen und trocken tupfen. Das Fleischstück in einen Gefrierbeutel und eine Marinade aus 200 ml Cola, 125 ml Captain Morgan Rum, 200 ml Sojasauce, 2 EL brauner Zucker, 1 EL Worcestersauce, ein kleines Stück geriebenen Ingwer und zwei kleine gehackten Knoblauchzehen hinzu geben. Die so marinierte Schulter mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Grill auf 150 Grad vorheizen und die Schulter indirekt garen, bis die Kerntemperatur 72 Grad beträgt. Bei dem 1,5 Kilo Schulterstück war es nach ca. 4 Stunden soweit. Die Marinade auf dem Seitenkocher reduzieren und gelegentlich löffelweise über das Schulterstück geben.


Nach dem Erreichen der Kerntemperatur habe ich das Fleisch noch für ca. 1 Stunde abgedeckt nachziehen lassen.

Das Fleisch hatte ein angenehm intensives Rindaroma, war verdammt zart und die Kruste war lecker würzig.

Ach ja: So ein bissel Raucharoma gab es auch noch. Jim Beam Oak Barrel Smoking Chips haben für den Kick gesorgt.

Fazit: Verdammt leckeres und aromatisches Rindfleisch aus Burg Stargard. Ich werde dort definitiv nochmal Rindfleisch holen.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Sonntag, 9. April 2017

Ajvar-Suppe aus dem Dutch Oven

Ein letztes Mal den Dutch Oven genutzt. Ab jetzt wird wieder bis in den Herbst hinein richtig gegrillt. Heute gab es aber nochmal eine Suppe aus dem türkisch-arabischen Raum.

Für 12 Portionen müssen 2,5 kg Rinderhack krümelig mit einer großen, in Würfel geschnittenen Zwiebel angebraten werden. Das Ganze dann mit 1 Liter Gemüsebrühe ablöschen und 500 ml Sweet-Chillisauce unterrühren. Jetzt kommen ca. 650 ml (2 Gläser) von dem für die Suppe Namen gebenden Ajvar und 400 g Kräuterschmelzkäse dazu. Alles auf dem Grill bei mittlerer Hitze gut durchkochen lassen, bis der Käse geschmolzen ist. Gelegentlich umrühren. Nach ca. 30 Minuten sollte sie Suppe servierbereit sein.

Wer es schärfer mag, kann mit einer anderen Chillisauce oder scharfen Ajvar nachbessern.

Dazu passen Sesambrötchen oder (wie fast zu allem) ein leckeres Fladenbrot.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Samstag, 25. März 2017

Hähnchen-Schinken-Griller

Kurztripp nach Holland - und was bringt man wieder mit nach Hause? Richtig! Käse, Blumen und Kaffee. Aber wartet mal, da war doch dieses lecker aussehende Rezept zum mitnehmen. Leider alles auf Holländisch. Egal, wird schon werden. Also los:

Für 4 Personen ca. 600 g Hähnchenbrustfilets der Länge nach halbieren und die Hälften noch einmal teilen. So erhält man 4 schöne Stücke pro Brustfilet. Von allen Seiten mit Salz, Pfeffer und Paprika (edelsüß) würzen und eine kleine Tasche reinschneiden. Achtung: Nicht komplett durch schneiden! In diese Tasche etwas geriebenen Käse füllen. Jedes Filetstück mit 1 - 2 Scheiben Serrano-Schinken umwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren.
Auf dem vorgeheizten Grill garen, bis das Fleisch durch und der Schinken knusprig ist.

Die Hähnchen-Schinken-Griller mit einem bunten Salat und etwas Ciabatta servieren und an die netten Nachbarn aus Holland denken.

Viel Spass am Grill und laat het u smaken.


Sonntag, 19. März 2017

Bierbratwürste mit Zwiebeln und Aprikosen-Senf-Dip

Für diesen Grillgenuss muss man schon ein Tag vorher aktiv werden. Zunächst müssen 2 Zwiebeln in Ringe geschnitten werden. In einen Topf zwei Flaschen (a 0,33 l) Bier, die Zwiebelringe, 3 Lorbeerblätter, 10 Pfefferkörner und etwas Salz geben und alles aufkochen. Nachdem der Sud gekocht hat, muss er bis auf Zimmertemperatur abkühlen.

Weiter geht es mit 10 groben Bratwürstchen. Diese etwas mit einem Messer schräg leicht einschneiden und in ein etsprechend großen Behälter mit Deckel nehmen (es gehen auch Gefrierbeutel). Den abgekühlten Sud drüber geben und über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

Jetzt wird der Dip vorbereitet. Dafür werden 5 EL Senf mit 5 TL Aprikosenkonfitüre und 3 Messerspitzen Paprikapulver verrührt. Schon fertig. Den sollte man am Besten auch eine Nacht durchziehen lassen.

Grilltag! Endlich. Die Würste dürfen aus dem Sud raus und etwas abtropfen. Danach geht es für die sie auf den vorgeheizten Grill bei mittlerer Hitze. Die groben Bratwürste werden jetzt bis zum gewünschten Bräunungsgrad gegrillt. Die Zwiebeln aus dem Sud habe ich abtropfen lassen und in einem kleinen Pfännchen ebenfalls auf dem Grill durchgegart.

Zum Schluss nur noch alles zusammen servieren und das leckere Aroma der Würste genießen.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Samstag, 11. März 2017

Sucuk-Burger

Unter dem Motto "Bekanntes mal anders." habe ich heute einfach mal Burger und Wurst kombiniert. Nicht wie beim goldenen M mit Nürnbergern, sonder mit Sucuk.

Für 6 Burger 6 kleine Sucuk-Würstchen halbieren und von beiden Seiten gut bei direkter Hitze angrillen, bis sie leicht knusprig sind. Zwischenzeitlich 3 mittlere Tomaten und 1 Zwiebel in Scheiben schneiden und zum Anrichten bereitstellen. Kurz bevor die Sucuk fertig sind, müssen noch die Burgerbrötchenhälften an der Innenseite leicht angeröstet werden.

Wenn alles auf dem Grill fertig ist, geht es an die Zusammenstellung. Auf die untere Brötchenhälfte ein EL selbst gemachte Knoblauchsoße. Dann zwei Hälften der Sucuk drauf legen und mit Tomate, Zwiebel und einer Scheibe mittelalten Gouda belegen. Deckel drauf und genießen.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Samstag, 4. März 2017

Mit Schafskäse gefüllte grobe Bratwurst

Wer meine Sammlung bei Google+ verfolgt weiß, dass ich auch gerne mal mit Bratwürsten experimentiere. Diesmal mussten es wieder grobe Bratwürste sein. Da habe ich doch iregendwo mal was mit Feta-Füllung und Chia-Samen gelesen.

Zunächst müssen 5 grobe, frische Bratwürste der Länge nach tief eingeschnitten werden. Der Schnitt sollte etwa 1 cm vor den Rändern enden. In jeden Schnitt wir ca. 1 EL mittelscharfer Senf verteilt und etwas Majoran dazu gegeben. Jetzt den Feta-Käse in Streifen mit einer Stärke von ca. 1x1 cm schneiden und in die Bratwürste eindrücken. Ein paar Chili-Flocken und pro Wurst ca. 1 EL Chia-Samen über die Würste geben und ab auf den Grill.

Bei direkter Hitze die Würste zunächst so lange angrillen, bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben. Da die Würste ja nur von einer Seite angegrillt werden können, müssen die Würste noch für ca. 15 min bei indirekter Hitze (ca. 180 Grad und geschlossener Deckel) in einer hitzebeständigen Form zu Ende gebacken werden.

Vor dem Servieren noch etwas Zimmerknoblauch oder Schnittlauch drüber streuen und fertig. Zu den Würstchen passen Salate oder einfach ein Stück Baguette.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.

Samstag, 25. Februar 2017

Nürnberger-Sauerkraut-Auflauf

Heute gibt es mal ein richtig aufwendiges Gericht. Es kombiniert Kartoffeln, Sauerkraut, Schinken, Nürnberger Bratwürste und Käse. Und so geht es:

Für 4 Portionen 1 Kg Kartoffeln mit Schale kochen, abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden. Die Nürnberger (600 g) schön braun angrillen. Anschließend klein schneiden und erstmal zur Seite stellen.

Die geschnittenen Kartoffeln zusammen mit ca. 100 g Schinkenwürfel und einer gewürfelten großen Zwiebel in der Gußpfanne mit 1 EL Butterschmalz auf dem Grill bei mittlerer Hitze anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und solange weiter braten, bis die Bratkartoffeln kross sind. Eine Hand voll frischer (oder auch getrockneter) Kräuter wie Thymian, Oregano und Basilikum hinzugeben und 500 g (fertiges) Sauerkraut unterheben.

Jetzt alles in eine Auflaufform geben und die geschnittenen Nürnberger darüber verteilen. Fehlen nur noch 200 g geriebener Emmentaler oben drauf und dann wieder ab auf den Grill. Diesmal bei indirekter Hitze, 220 Grad, und geschlossenem Deckel noch ca. 30 min überbacken.

Wahnsinn. Gekocht, gegrillt, gebraten und überbacken. Alles für nur ein Gericht, Aber es hat sich gelohnt. Es war ziemlich lecker.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Sonntag, 19. Februar 2017

Shakshuka

Shakshuka stammt aus der nordafrikanisch-jüdischen Küche und ist ein schnell gemachtes vegetarisches Gericht mit Tomaten und Paprika.

Ich habe dafür den Dutch Oven auf dem Grille mit etwas Olivenöl vorgeheizt und je eine gelbe und orange Paprika in Würfel geschnitten. Eine große Zwiebel habe ich in Streifen geschnitten und zusammen mit den Paprikawürfeln und zwei fein gehackten Knoblauchzehen in das heiße Öl gegeben. Nach ca. 4 Minuten habe ich 1/2 TL Harissa und 2 EL Tomatenmark dazu gegeben. Noch einen halben TL Kreuzkümmel dazu und alles zusammen weiterbraten lassen.

Nach ein paar Minuten 450 g stückige Tomaten, etwas Salz und Pfeffer unterrühren und für weitere 10 Minuten bei mittlerer Hitze und offenem Deckel dicklich einkochen lassen. Danach habe ich mit einem großen Löffel Vertiefungen in das Tomatensugo gedrückt und einzeln aufgeschlagene Eier vorsichtig in die Vertiefungen gegeben. Zugedeckt weiter bei mittlerer Hitze die Eier stocken lassen, bis das Eiweiß fest ist. Danach mit Petersilie oder Koriander bestreuen und direkt im Dutch Oven servieren. Ich empfehle dazu ein leckeres Fladenbrot.

Für mich war das Shakshuka eines der leckersten vegetarischen Gerichte, die ich bislang gegessen habe. Die Idee dafür hatte übrigens mal wieder meine Frau. Danke dafür. Ich freue mich auf die nächsten Vorschläge von ihr.

Viel Spass am Grill mit dem Dutch Oven und lasst es euch schmecken.


Sonntag, 12. Februar 2017

Hähnchenteile mit Smoked-Paprika- und BBQ-Rub und etwas Raucharoma

"Schatz, heute kommen die Nachbarn zu Besuch." waren die Worte meiner Frau. Sofort war ein klar: "Wir grillen!". Nur was? Also schnell zum türkischen Supermarkt gefahren und Drumsticks und Wings geholt.

Die Drumsticks und die Wings habe ich abgespült und trocken getupft. Danach bekamen die Wings eine Massage mit leckerem BBQ-Rub und die Beinchen wurden mit Smoked-Paprika-Rub eingerieben. Wenn ihr diese Rubs nachmischen wollt, schaut einfach ins Internet. Rezepte dafür gibt es reichlich.

Die Hähnchenteile kamen auf den vorgeheizten Grill.


Bei ca. 150 Grad habe ich sie langsam gegart, bevor ich die letzte halbe Stunde noch eine Schale mit Räucherspänen, ein paar Kräutern und etwas Gewürzen über die Brenner gestellt habe. Mit beginnendem Rauch wurden die Brenner auf kleinste Leistung gestellt und bei ca. 100 Grad die Hähnchenteile gesmokert.

Zum Schluss noch kurz ein paar halbierte Spitzpaprikas auf den Grill und alles mit Salat und Fladenbrot servieren.

Das leichte Raucharoma und das saftige Fleisch kamen gut an. Probiert es mal aus.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Sonntag, 5. Februar 2017

Yufka mit Rindfleisch und Gemüse

(nach einem Rezept von "AhmetKocht")

Meine Frau ist eine begeisterte Chefkoch.de Abonnentin. Gestern zeigte sie mir das Rezept von AhmetKocht. Das geht doch auch auf dem Grill, oder? Klar doch.

Für 6 Portionen 750 g Rindfleisch zum Kurzbraten in feine Streifen schneiden und in der vorgeheizten Gusspfanne auf dem Grill mit ca. 30 ml Öl anbraten, bis die aus dem Fleisch kommende Flüssigkeit verdampft ist. Jetzt 1,5 klein gehackte Zwiebel und 1 gepresste Knoblauchzehe hinzu geben und weiter braten lassen. 4 Spitzpaprikas entkernen und in dünne Streifen schneiden. Diese zusammen mit 2 in Scheiben geschnittenen Tomaten ebenfalls in die Pfanne geben.
Jetzt die Pfanne vom Grill nehmen und einen ordentlichen Zacken Butter und ca. 30 g Dönerwürzmischung unterheben.

Die Yufka-Teigblätter auf dem Grill kurz erhitzen bis sie warm und weich sind. Die warmen Teigblätter ausbreiten, mit der Rindfleisch-Gemüsemischung mittig in einem Streifen belegen. Selbst gemachte Knoblauchsoße und etwas Salat oben drauf und einrollen. Tipp: Den Teigfladen erst bis zur Hälfte auf die Füllung schlagen. Dann ein Ende einkrempeln und fertig zusammen rollen.

Jetzt nur noch auf einem Teller servieren und genießen.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.



Samstag, 4. Februar 2017

Bacon am Morgen...

... vertreibt Kummer und Sorgen.

Über die Zubereitung muss ich bestimmt nichts mehr sagen. Einfach mal morgens die Zeit investieren und am Frühstückstisch genießen.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Samstag, 28. Januar 2017

Sucuk-Topf

Als ich heute Morgen beim Berber Gürkan saß, musste ich spontan an die Kangal Sucuk (türkische Rindersteak mit Knoblauch) denken, die noch im Kühlschrank lagen. Aber einfach grillen wollte ich sie nicht schon wieder. Da kam ich auf die Idee mit dem Sucuk-Topf.

Für 8 Portionen 1 Kg Kangal Sucuk in Würfel schneiden im im Dutch Oven ohne Fett anbraten. Eine fein gehackte Zwiebel und 5 groß gewürfelte Spitzpaprikas hinzu geben und weiter anbraten. Wenn die Sucuk ausreichend angebraten ist, kommen je eine kleine Dose Kidneybohnen, Maiskörner und dicke, weiße Bohnen und 1000 ml pasierte Tomaten dazu. Gegebenenfalls noch 200 ml Wasser hinen geben. Das Ganze bei ca. 150 Grad noch für ca. 30 Minuten köcheln lassen. Wer mag, kann noch etwas nachwürzen. Aber Achtung: Sucuk ist von Haus aus schon sehr kräftig.

Das Ganze serviert man am Besten mit frischen Fladenbrot und Ayran (türkisches Joghurtgetränk).

Viel Spass mit dem Dutch Oven am Grill und lasst es euch schmecken.


Sonntag, 22. Januar 2017

Cheeseburger-Muffins

Das man mit einem Grill nicht nur grillen kann, sollte mittlerweile fast jeder wissen. Deshalb gibt es heute was Gebackenes.

Aber erst müssen mal die 800 g Hackfleisch in einer Pfanne (auf dem Seitenbrenner) krümelig angebraten werden. Dem Hackfleisch 200 ml BBQ-Sauce, 2 TL Tomatenmark und 4 EL Senf zugeben und alles gut durchrühren. Zum Abkühlen vom Brenner nehmen.

Zwischenzeitlich kann der Grill mit geschlossenem Deckel auf 200 - 220 Grad vorgeheizt werden. 4 Packungen Hefeteig (der für Sonntagsbrötchen macht sich da ganz gut) auspacken und die einzelnen Portionen zu kleinen Kreisen ausrollen. Muffinblech oder die kleinen Alu-Muffinförmchen mit etwas Fett ausstreichen und die Teigkreise in die Mulden drücken. Damit die Muffins später besser aus der Form kommen, könnt ihr nach dem Fetten die Formen noch mit etwas Gries ausstreuen.

Jetzt die abgekühlte Hackfleischmasse in die Maffinformen geben, den Hefeteig oben verschließen und ab auf den Grill. Bei indirekter Hitze und ca. 200 Grad für ca. 10 - 15 min backen. Die Muffins anschließend mit einer viertel Cheddar-Käsescheibe belegen und noch einmal auf den Grill, bis der Käse geschmolzen ist.

Fehlt nur noch das Gemüse. Die etwas abgekühlten Muffins mit Salat, Gewürzgurken, Tomatenscheiben und Zwiebeln (je nach Geschmack frische Zwiebeln oder Röstzwiebeln) belegen und servieren. Dazu ein Schluck Cola, etwas Country oder Rock'n'Roll und Dinerfeeling kommt auf.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Freitag, 13. Januar 2017

Schnetzeltopf aus dem Dutch Oven

Wenn es draußen kalt ist, der Wind den Regen über Lippe treibt und vom Winter, trotz Ankündigung, keine Spur zu sehen ist, dann wärmt ein leckeres Süppchen aus dem Dutch Oven schön durch.

Für  8 - 10 Portionen 2 Stangen Lauch in Ringe schneiden. Je eine rote, gelbe und grüne Paprika in Würfel schneiden. 500 g Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln.
Ca. 1 Kg Schweinegeschnetzeltes (und davon kommt der Name) im Dutch Oven mit etwas Butterschmalz anbraten und die gewürfelten Zutaten in den Dutch geben. Mit Salz, Pfeffer, etwas Paprikapulver und 2 gepressten Knoblauchzehen würzen. Jetzt noch eine Dose weiße Bohnen, 2 kleine Dosen stückige Tomaten und 600 ml Fleischbrühe dazu geben und bei ca. 180 Grad und geschlossenem Grilldeckel für ca. 90 min. garen lassen.

Kleiner Tipp: Wie bei jeder Suppe schmeckt auch diese am Folgetag noch besser.

Viel Spass am Grill und lasst und lasst es euch schmecken.


Samstag, 7. Januar 2017

Putenbrustfilet in Baconmantel auf Apfel-Zwiebel-Bett

Kurz bevor heute der Eisregen kam, habe ich nochmal schnell den Grill angeworfen, weil sowieso das ganze Jahr lang Grillsaison ist.

1 Kg Putenbrustfilet abwaschen und trocken tupfen. Mit etwas Pfeffer von allen Seiten bestreuen und in Bacon (2 Packen haben gereicht) einwickeln. 5 kleine Zwiebeln und 3 Äpfel schälen, die Äpfel entkernen und beides in Ringe schneiden.

Im Dutsch Oven etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln goldbraun anbraten. Dann den Apfel zugeben und auf mittlerer Hitze garen lassen. Gelegentlich alles wenden. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Die Putenfiles über direkter Hitze grillen, bis der Bacon knusprig und das Putenfleisch durch ist. Zum Servieren die fertigen Putenfilets auf das Apfel-Zwiebel-Bett legen. Fertig.

Meine Frau hat in der Zwischenzeit einen Knoblauch-Dip und ein Fladenbrot selbst gemacht. Beides passt super zu den Putenfilets.

Viel Spass am Grill und lass es euch schmecken.


Sonntag, 1. Januar 2017

Bacon Pie

Man nehme eine passende Form. Also dem Appetit oder dem Hunger entsprechend. Diese Form wird mit Bacon ausgelegt. Hackfleisch (ich hatte Jägermett mit Zwiebeln und Paprika genommen) aufteilen. Eine Hälfte in die mit Bacon ausgelegte Form geben, darauf Käse streuen oder Scheibenkäse legen und mit dem restlichen Hackfleisch bedecken. Jetzt noch die Baconstreifen legen, etwas andrücken und ab auf den Grill.

 

Wenn der Pie langsam fest wird, kann er aus der Form genommen und die andere Seite über direkter Hitze gegrillt werden. Wenn sie knusprig ist, dann wieder wenden und die zweite Seite ebenfalls knusprig grillen. Bei indirekter Hitze den Rest durch garen. Die Oberseite noch mit BBQ-Sauce bestreichen.

 

Diese sollte zwischenzeitlich etwas karamellisieren. Jetzt noch etwas Geduld und schon kann gegessen werden.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.