Mittwoch, 26. April 2017

Hähnchenbrust auf Salat

Heute gab es mal was Leichtes zum Abendbrot. Quasi Diätkost, nur halt in lecker. Und diesmal vom Kontaktgrill. Nicht gerade BBQ-like, geht aber auch ab und zu.

Wie man einen Salat macht, muss ich ja wohl nicht erklären. Heute gab es eine Mischung aus Romanasalat, Endivie, Radicchio und Karotte. Dazu ein Kräuterdressing mit Öl und und etwas Essig und Gewürzen.

Nun zu den Hähnchenbrustfilets. Diese abwaschen und trocken tupfen. Dann auf den vorgeheizten Grill durch garen. Geflügel sollte übrigens immer komplett durchgegart sein.
Nach dem Grillen mit etwas Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und in Streifen/ Scheiben schneiden. Auf dem Salat anrichten und alles zusammen genießen.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Freitag, 21. April 2017


Rindersteak vom Uckermärker

Neben der Rinderschulter fanden auch Rindersteaks des privat betriebenen Landwirtschaftsbetriebes in Burg Stargard ( www.rs-landveredlung.de ) den Weg auf den Grill. Dabei entwickelte das Fleisch der Uckermärker ein richtig tolles Rindaroma.

Zunächst habe ich die Steaks wie immer abgespült und trocken getupft. Dann kam nur etwas Pfeffer auf beide Seiten. Der Grill wurde auf 300 Grad vorgeheizt. Die Rindersteaks werden bei direkter Hitze und volle Power unter dem Deckel erst 90 Sekunden von einer Seite gegrillt. Nach den 90 Sekunden habe ich sie um 90 Grad gedreht und die selbe Seite noch einmal 90 Sekunden lang gegrillt (für das typische Waffelmuster). Das Gleiche habe ich mit der anderen Seite der Steaks auch gemacht. Nach dem scharfen Angrillen habe ich ein Grillthermometer seitlich in ein Steak geschoben und die Steaks bei mittlerer, indirekter Hitze abgedeckt weiter garen lassen, bis die Kerntemperatur 71 Grad betragen hat. Dann war es endlich soweit. Ab damit auf das Brett, anschneiden, etwas grobes Salz drüber und genießen.

Da es meine Grillgäste in Mecklenburg-Vorpommern nicht ganz zu blutig mögen, habe ich die Steaks etwas mehr durchgegart. Aber der leicht rötliche Kern des Steaks musste noch sein und alle waren begeistert. Zart und sehr geschmacksintensiv, so müssen Rindersteaks sein.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.

Sonntag, 16. April 2017

Rinderschulter mit Captain Morgan-Cola-Marinade

Ostern in Mecklenburg-Vorpommern. Kurz vor dem Osterfest bin ich einem Tipp von meinem Schwager nachgegangen und war mit ihm bei einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb ( www.rs-landveredlung.de ), um Rindfleisch von glücklichen Uckermärkern zu kaufen. Im Familienpaket fand sich auch ein Stück Rinderschulter. Ein tolles Stück, um eine außerordentliche Marinade zu probieren.

Die 1,5-Kilo-Schulter zunächst abwaschen und trocken tupfen. Das Fleischstück in einen Gefrierbeutel und eine Marinade aus 200 ml Cola, 125 ml Captain Morgan Rum, 200 ml Sojasauce, 2 EL brauner Zucker, 1 EL Worcestersauce, ein kleines Stück geriebenen Ingwer und zwei kleine gehackten Knoblauchzehen hinzu geben. Die so marinierte Schulter mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Grill auf 150 Grad vorheizen und die Schulter indirekt garen, bis die Kerntemperatur 72 Grad beträgt. Bei dem 1,5 Kilo Schulterstück war es nach ca. 4 Stunden soweit. Die Marinade auf dem Seitenkocher reduzieren und gelegentlich löffelweise über das Schulterstück geben.


Nach dem Erreichen der Kerntemperatur habe ich das Fleisch noch für ca. 1 Stunde abgedeckt nachziehen lassen.

Das Fleisch hatte ein angenehm intensives Rindaroma, war verdammt zart und die Kruste war lecker würzig.

Ach ja: So ein bissel Raucharoma gab es auch noch. Jim Beam Oak Barrel Smoking Chips haben für den Kick gesorgt.

Fazit: Verdammt leckeres und aromatisches Rindfleisch aus Burg Stargard. Ich werde dort definitiv nochmal Rindfleisch holen.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.


Sonntag, 9. April 2017

Ajvar-Suppe aus dem Dutch Oven

Ein letztes Mal den Dutch Oven genutzt. Ab jetzt wird wieder bis in den Herbst hinein richtig gegrillt. Heute gab es aber nochmal eine Suppe aus dem türkisch-arabischen Raum.

Für 12 Portionen müssen 2,5 kg Rinderhack krümelig mit einer großen, in Würfel geschnittenen Zwiebel angebraten werden. Das Ganze dann mit 1 Liter Gemüsebrühe ablöschen und 500 ml Sweet-Chillisauce unterrühren. Jetzt kommen ca. 650 ml (2 Gläser) von dem für die Suppe Namen gebenden Ajvar und 400 g Kräuterschmelzkäse dazu. Alles auf dem Grill bei mittlerer Hitze gut durchkochen lassen, bis der Käse geschmolzen ist. Gelegentlich umrühren. Nach ca. 30 Minuten sollte sie Suppe servierbereit sein.

Wer es schärfer mag, kann mit einer anderen Chillisauce oder scharfen Ajvar nachbessern.

Dazu passen Sesambrötchen oder (wie fast zu allem) ein leckeres Fladenbrot.

Viel Spass am Grill und lasst es euch schmecken.